Babymassage

 

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Warum eigentlich?

 Viele Fragen nach der Notwendigkeit, ein Baby zu massieren. In den Köpfen der Allgemeinheit wird die Massage immer noch zur Behebung von körperlichen Beschwerden eingesetzt. DieBabymassage ist keine Therapie, sondern vielmehr ein Geben und Nehmen von zärtlichen Gefühlen. Sie vertieft auf spielerische Art und Weise die Verbindung zwischen Eltern und Kind.

Die Bedeutung der Berührung in der frühkindlichen Entwicklung

Die Erfahrung der Berührung in der Säuglingszeit bildet eine wesentliche Grundlage für Vertrauen und Selbstbewustsein und für die Fähigkeit, sich in sich selbst und in der Welt aufgehoben zu fühlen. Körperkontakt und liebevolle Zuwendung sind für Neugeborene genau so wichtig wie die Nahrungs- aufnahme. Die Botschaft der Hände und des Herzens versteht jedes Baby instinktiv.

Spezielle Massagegriffe fördern gezielt ganz bestimme körperliche Entwicklungabläufe

Sinnesreize wie Farben, Düfte, Musik und Klänge umrunden die Massage und beeinflussen die Entwicklung entscheidend.  Auch können  Unruhezustände oder Durchschlafprobleme gelindert werden. Durch Reflexzonenmassage aktiviert man Selbstheilungskräfte beim Säugling und Aussagen des Babys können besser verstanden werden.

Die Wurzeln

Das ganzheitliche Konzept, das alle Sinne anspricht, hat ihre Wurzeln in der indischen Babymassage. Diese wird dort als uraltes Kulturgut angesehen und von Generation zu Generation weitergegeben. Bruno Walter entwickelte nach häufigen Aufenthalten in Indien ein Konzept das der europäischen Kultur ähnlicher ist.

Wissenwertes

Grundsätzlich kann direkt nach der Geburt mit den Massagen begonnen werden. Empfehlenswert ist aber, sich und dem Neugeborenen Zeit für einen gemeinsamen Rhythmus zu geben und dann erst einen Kurs zu besuchen.
Die Babys sind dann etwa 6 Wochen alt. Bis die kleinen zu aktiv werden für die Massagen können wir ihnen das Plus an Zuwendung zukommen lassen. Das ist bei einigen im Alter von 6-9 Monaten der Fall.